Über

Mein Weg in die Fotografie begann damit, dass ich vor 14 Jahren eine analoge Canon EOS 3000 geschenkt bekam. In der Folge hielt ich hauptsächlich familiäre Ereignisse wie das Heranwachsen meiner Kinder fest. Schnell begann ich, mich für Möglichkeiten zu interessieren, wie ich meine Fotos verbessern könnte und las mir Wissen über Fotografie, Bildgestaltung usw. an.

Equipment

2004 begann mein Weg in die digitale Fotografie, als ich mir eine Kodak DX6490 Super-Zoomkamera kaufte. Ich begann, mit digitaler Fotografie zu experimentieren, die 4 Mega-Pixel der Kodak reichten mir anfangs dazu aus. 2006 verkaufte ich meine analoge EOS und fotografierte fortan mit einer Canon 400D, machte 2008 ein Upgrade auf eine Canon 40D, die mir neue Möglichkeiten z.B. in der Sportfotografie erschloss. Nachfolger wurde 2012 eine weitere DSLR-Kamera von Canon, die 70D. Parallel begann ich, mit einer kleinen Olympus Systemkameras (OM-D E-M10) zu fotografieren. Im Herbst 2017 habe ich meine Canon-Ausrüstung verkauft und bin auf Olympus umgestiegen: das Handling, die sehr gute Bildqualität und das geringe Gewicht waren für diesen Schritt ausschlaggebend. Meine Hauptkamera ist derzeit eine Olympus OM-D E-M5 MarkII. Zu all dem Zeugs kommen stets wechselnde Kompakt- und Handy-Kameras, mit denen mir inzwischen ebenfalls richtig gute Bilder gelingen.

Vom eigenen Fortschritt zum eigenen Stil

Ich fotografiere nach wie vor gerne Landschaften, Menschen, die kleinen Dinge, Architektur und Natur – eigentlich ohne großen thematischen Schwerpunkt.

Am Anfang meiner DSLR-Fotografie habe ich viel Fotozeitschriften gelesen, die oft suggerieren, möglichst hippe Kamera-Technik sei das A und O der Fotografie. Daneben standen dann die aufwendig produzierten Fotografien diverser Profifotografen, neben denen dann die ersten eigenen Gehversuche absolut dilettantisch wirken. Andererseite: Wenn ich mir heute wieder – mit einigen Jahren Abstand und vielen gewonnenen Erfahrungen – Fotos aus meiner Fotografie-Frühzeit anschaue, dann entdecke ich, dass es viele richtig gute Fotos darunter gibt, die ich damals als Anfänger bestenfalls mittelmäßig einschätzte.

Befreit fotografieren

Ich finde, gerade Einsteiger sollten sich hier wirklich locker machen und diesen ganzen hochglanzpolierten Technik-Hype um Kamera, Sensor usw. am besten ignorieren.

Einfach loslegen, dem eigenen Auge trauen!

Die eigene fotografische Kreativität wächst in dem Maße, in dem ich ihr auch etwas zutraue und in dem ich aufhöre, meine Fotos ständig mit denen anderer zu vergleichen. Klar kann ich von anderen lernen. Anschauen schult. Aber ich finde es viel aufbauender, meine Bilder von heute mit meinen Bildern von vor ein paar Jahren zu vergleichen. Und siehe da: der Fortschritt, den ich dabei entdecke, ist absolut mein eigener!

Tourists
Dieses Foto von mir wurde auf fokussiert.com – kontrovers – diskutiert. Es ging um die Frage, ob bewusste Regelbrüche ein Foto interessant oder kaputt machen.

Ich könnte nicht sagen, ob ich in meiner Fotografie einen eigenen „Stil“ gefunden habe. Aber ich bin zutiefst davon überzeugt, dass ein eigener Stil nur dann entstehen kann, wenn ich mich innerlich frei mache von Ansprüchen und Standards, die von außen auf mich einprasseln. Ich darf auch mal authentisch ein Foto von mir gut finden, dass niemand sonst gut findet! Und ich sollte diesem „eigenen Auge“ trauen und mit weiteren fotografischen Experimenten auf dieser Spur bleiben und schauen, ob das meiner Fotografie Wege und Horizonte eröffnet. Nur solche Erfahrungen werden mich zu meinem eigenen Stil führen. Rückschläge sollten mich dabei nicht entmutigen: ich habe 2001 schlechte Fotos gemacht und mache sie auch noch heute.

Diese Erfahrungen teile ich im Übrigen auch mit Profi-Fotografen, was ein schönes Zitat von Ansel Adams belegt: „Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“ Oder ergänzend dazu Helmut Newton: „Ich mache Fotos nicht, um sie in die Schublade zu tun. Sie sollen gesehen werden. Ob man sie liebt oder nicht, ist mir vollkommen egal.“

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Ende 2015 erschien in der Donauwörther Zeitung dieser Artikel über mich, als ich auf „Jazz&Kunst“ einige meiner Fotoarbeiten ausstellte.

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