Über

ulrichberens_2015 by Ulrich Berens uli@berens.cc.

Mein Weg in die Fotografie begann damit, dass ich vor 14 Jahren eine analoge Canon EOS 3000 geschenkt bekam. In der Folge hielt ich hauptsächlich familiäre Ereignisse wie das Heranwachsen meiner Kinder fest. Schnell begann ich, mich für Möglichkeiten zu interessieren, wie ich meine Fotos verbessern könnte und schaffte mir Fotobücher an.

2004 kaufte ich mir dann eine 4 MP Kodak DX6490 Kompaktkamera und begann, mit digitaler Fotografie zu experimentieren. 2006 verkaufte ich meine analoge EOS und fotografierte fortan mit einer Canon 400D, machte 2008 ein Upgrade auf eine Canon 40D, die mir neue Möglichkeiten z.B. in der Sportfotografie erschloss und die mir bis vor kurzem ein treuer Begleiter war.

Ich fotografiere gerne Landschaften, Menschen, die kleinen Dinge, Architektur und Natur. Derzeit besitze ich eine DSLR-Kamera von Canon (aktuell 70D) mit etlichen Objektiven und Filtern, und eine kleine Olympus Systemkameras (OM-D E-M10) sowie wechselnde Kompakt- und Handy-Kameras. Manchmal leihe ich mir auch die Panasonic G6 meiner Frau 🙂

Vom eigenen Fortschritt zum eigenen Stil

Am Anfang meiner DSLR-Fotografie habe ich viele Fotozeitschriften gelesen, die oft suggerieren, möglichst hippe Kamera-Technik sei das A und O der Fotografie. Daneben stehen dann die aufwendig produzierten Fotografien diverser Profifotografen, neben denen dann die ersten eigenen Gehversuche absolut dilettantisch wirken. Ich finde, gerade Einsteiger sollten sich hier wirklich locker machen und diesen ganzen hochglanzpolierten Hype am besten ignorieren. Die eigene fotografische Kreativität wächst in dem Maße, in dem ich ihr auch etwas zutraue und in dem ich aufhöre, meine Fotos ständig mit denen anderer zu vergleichen. Klar kann ich von anderen lernen. Anschauen schult. Aber ich finde es viel aufbauender, meine Bilder von heute mit meinen Bildern von vor ein paar Jahren zu vergleichen. Und siehe da: der Fortschritt, den ich dabei entdecke, ist absolut mein eigener!

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Dieses Foto von mir wurde auf fokussiert.com – kontrovers – diskutiert. Es ging um die Frage, ob bewusste Regelbrüche ein Foto interessant oder kaputt machen.

Ich könnte nicht sagen, ob ich in meiner Fotografie einen eigenen „Stil“ gefunden habe. Aber ich bin zutiefst davon überzeugt, dass ein eigener Stil nur dann entstehen kann, wenn ich mich innerlich frei mache von Ansprüchen und Standards, die von außen auf mich einprasseln. Ich darf auch mal authentisch ein Foto von mir gut finden, dass niemand sonst gut findet! Und ich sollte diesem „eigenen Auge“ trauen und mit weiteren fotografischen Experimenten auf dieser Spur bleiben und schauen, ob das meiner Fotografie Wege und Horizonte eröffnet. Nur solche Erfahrungen werden mich zu meinem eigenen Stil führen. Rückschläge sollten mich dabei nicht entmutigen: ich habe 2001 schlechte Fotos gemacht und mache sie auch noch heute. Diese Erfahrungen teile ich im Übrigen auch mit Profi-Fotografen, was ein schönes Zitat von Ansel Adams belegt: „Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“ Oder ergänzend dazu Helmut Newton: „Ich mache Fotos nicht, um sie in die Schublade zu tun. Sie sollen gesehen werden. Ob man sie liebt oder nicht, ist mir vollkommen egal.“

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Ende 2015 erschien in der Donauwörther Zeitung dieser Artikel über mich, als ich auf „Jazz&Kunst“ einige meiner Fotoarbeiten ausstellte.

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