Reims schwarzweiß

Bei meinem Besuch in Reims Ende August diesen Jahres luden natürlich die beiden Hauptkirchen, die Kathedrale und Saint-Remi, zum Schwelgen in der Gotik ein. Da sich das Wetter sehr regnerisch und bewölkt gab und es viel Stein zu fotografieren gab, gelangen natürlich nicht sehr bunte Bilder. Darum habe ich eine ganze Reihe davon gleich in Schwarzweiß umgewandelt, die das Zeitlose dieser Stadt unterstreichen.

Nicht nur Reims, sondern auch das Umland der Champagne birgt eine Menge an baulichen Schätzen. Und es ist eigentümlich, auf Schritt und Tritt, deutschen Spuren aus den beiden großen Kriegen des vergangenen Jahrhunderts zu begegnen: Reims selbst war Frontstadt im Ersten Weltkrieg und der Zweite fand hier mit der Unterschrift der deutschen Heeresleitung unter die endgültige Kapitulation sein Ende.

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    Kathedrale Reims
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    Kathedrale Reims
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    Tympanon
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    Detail
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    Portus
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    Wasserspeier
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    Gothischer Formenreichtum
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    Christus
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    Maria mit segnendem Kind
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    Detail
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    Zerstörungen im 1. Weltkrieg durch die Deutschen
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    Zerstörungen im 1. Weltkrieg durch die Deutschen
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    Lichtshow
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    Lichtshow
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    Lichtshow: Der lächelnde Engel
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    Souvenirladen
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    Unsere Wohnung in der Rue Ceres lag im 4. Stock
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    Clodwigs Taufe
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    St. Remi Front
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    St. Remi
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    Rue Colbert mit Rathaus
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    Cinéma Opéra
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Internationaler Fotowettbewerb 2014: Wiki Loves Monuments

Kloster Metten

Kloster Metten Innenhof

Wie kommt Wikipedia eigentlich an all die Fotos, die die Lexikonartikel illustrieren und einen optischen Eindruck von den zu vermittelnden Inhalten geben? Ganz einfach: wie auch die Artikel selber stammen die – zum Teil sehr professionellen Bilder – von engagierten Freiwilligen, die Fotos und Bilder beisteuern. Für viele Artikel, besonders für viele Baudenkmäler gibt es aber noch keine Fotos. Darum wird der nun schon traditionelle Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments im September zum vierten Mal stattfinden. Wiki Loves Monuments LogoIn ähnlicher Form hatte unlängst der Wettbewerb “Wiki Loves Earth” eine erfolgreiche Premiere. Zu allen bisherigen vier Wettbewerben haben seit 2011 gut 3000 unterschiedliche Teilnehmer (User) ihren Beitrag geleistet. Du bist auch herzlich eingeladen, am bevorstehenden WLM-Wettbewerb dabei zu sein.

Allein in Deutschland wurden in den letzten drei Jahren im Rahmen von WLM rund 100.000 Fotos zu den insgesamt ca. 850.000 Kulturdenkmalen bundesweit hochgeladen. Jährlich haben sich mehrere Hundert Wiki-Fotographen daran beteiligt. Auch im kommenden Denkmalmonat wird dies gewiss wieder der Fall sein. Der Tag des offenen Denkmals am 14. September bietet bundesweit vielfältige Möglichkeiten, Denkmale nicht nur von außen, sondern auch von innen zu fotografieren. Denkmallisten sind dabei ein wichtiger Orientierungspunkt und zugleich auch Ziel der Einbindung der Fotos. Auch in diesem Jahr sind wieder neue Denkmallisten hinzugekommen, die hilfreich bei der Planung von individuellen oder Gruppen-Fototouren sind und auf eine Bebilderung warten, wie z.B. zu Görlitz oder Zittau. Unter den Landeshauptstädten fehlt nur noch Stuttgart. Aber auch hier ist Licht in Sicht.

In der Mitte Deutschlands hat die Denkmallandschaft der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt nun das Licht der Wikipedia-Welt entdeckt. Mehr als 50 Tabellen enthalten 3.700 Denkmale. Allein die wunderschön restaurierte Altstadt umfasst 1.800 Denkmale. Eine von WMDE geförderte WLM-Fototour nach Erfurt am Wochenende vom 29. – 31. August lädt herzlich ein, diese einzigartige Kulturlandschaft zu dokumentieren. Mehr Informationen zum Mitmachen findest Du auf der Projektseite.

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Sturmfront

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Bei diesem Foto spielt sich die Dramatik am Himmel in den dominanten Wolkenformationen ab. Der beige untere Teil – ein abgemähtes Feld – ist ja für sich genommen eher langweilig.
Dennoch gefällt mir das Foto aus mehreren Gründen.
Zum einen hat es einen klaren Aufbau, eine klare Einteilung, die farblich ganz gut miteinander harmoniert: zwei Flächen, die aneinanderstoßen und irgendwie miteinander agieren. Zum andern bringt das Foto für mich die Schutzlosigkeit zum Ausdruck, die man angesichts der Macht und Gewalt eines Gewitters auf freiem Feld erfahren kann: da ist nichts mehr zwischen mir, dem Menschen und der Urgewalt Wetter.
Vielleicht liegt es an unserer Lebensweise, dass dieses “einfache” Bild mir viel zu erzählen hat…

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Die Schmutter bei Nordendorf

Die Schmutter bei Nordendorf

Die Schmutter ist ein kleiner Fluss, der bei Donauwörth in die Donau mündet. Hier eine Aufnahme vom späten Nachmittag, die ich unweit von Kloster Holzen aufnahm. Während die Schmutter früher durch viele Einleitungen verschmutzt war (das hätte sie “Schmutzer” heißen können), hat sich die Wasserqualität in den letzten Jahren sehr verbessert. Ich habe das Foto gemacht, weil für mich der Blick auf den Fluss und die Landschaft schon fast etwas toskanisches hat.

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Besucher

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Makroaufnahme mit dem im letzten Beitrag bereits erwähnten Canon EF 75-300mm Objektiv 1:4-5.6. Ich habe die Aufnahme am iPad ein wenig aufgehübscht. Von der Schärfe her kann das Foto nicht mit dem vorigen Beitragsfoto mithalten, ist aber qualitativ doch recht ordentlich geworden und zeigt die Vielseitigkeit einer alten Linse, die es bei Ebay bereits für unter 80 € zu kaufen gibt.

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Siesta

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Wie gehts? Saugut – Danke.
Wollschwein im Tierpark Hellabrunn

N.B. Ich geb’s ja zu: ich habe manches Kamera-Equipment, das nicht sehr viel her macht. Zum einen ist es so gut wie nix mehr wert, zum andern qualitativ sehr oft geschmäht. Dazu gehört auch mein Canon EF 75-300mm Objektiv 1:4-5.6 (das ohne USM), das ich schon über zehn Jahre besitze und das ich damals mit einer ersten analogen Canon Spiegelreflexkamera erworben habe.

Wenn ich mit diesem Objektiv heute Fotos mache, für die das Objektiv eigentlich gebaut wurde, nämlich Zoom-Aufnahmen weit entfernter Details, bin ich von der Qualität oft enttäuscht. Denn bei vollem Zoom – um nur eine “Krankheit” dieser Linse zu nennen – erscheinen an den Rändern sog. chromatische Aberrationen, also grün-violette Lichtsäume, die den Bildeindruck doch deutlich schmälern. Von mangelnder Schärfe und klappriger Konstruktion mal gar nicht zu reden.

Damit aber ein endgültiges Urteil über diese “alte Scherbe” zu Fällen, wäre aber verfrüht, wie obenstehendes Foto deutlich zeigt: die Aufnahme ist knackscharf geworden. Und ohne mein Zoom hätte ich den Kopf des Schwein gar nicht so bildfüllend auf das Foto bekommen – bei zugegeben sehr guten Lichtverhältnissen.

Fazit: Solange mir mit dieser “alten Scherbe” solche Aufnahmen noch gelingen, schicke ich sie garantiert nicht aufs Altenteil.

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Sonnenuntergang Timmendorf

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Aufgenommen auf der Insel Poel bei Wismar

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