Am Ramon Krater im Negev

Ein beeindruckendes Erlebnis auf meiner Israel-Tour im vergangenen Juni war der Sonnenaufgang über der Negev-Wüste, den ich vom Rand des Ramon-Kraters („Machtesch Ramon“) aus erleben durfte. Der Ramon-Krater ist einer der größten Erosionskrater der Welt und zieht sich fast 40 km hin, ist bis zu 500 Meter tief. Meine Unterkunft befand sich in Mizpe Ramon direkt am Kraterrand. Dass ich den Sonnenaufgang erleben konnte, verdanke ich dem Getrappel einer Herde von Nubischen Steinböcken, die mich kurz vor Sonnenaufgang weckte, als sie direkt unter meinem offenen Hotelfenster vorbeizog, um wenig später in das Zentrum des Wüstenstädtchens abzubiegen – ein Vorgang, der hier anscheinend ganz normal ist, denn aufgestellte Hinweisschilder warnen davor, die umherstreifenden Ibexe zu füttern.

Die untenstehende Bildfolge entstand am frühen Morgen gegen 5 Uhr. Das markante Gebäude, das auf einigen Fotos links den Kraterrand dominiert, ist ein Dokuzentrum, in dem man sich über den Krater, seine Entstehungsgeschichte und über die dortige Flora und Fauna informieren kann.

In Israel bestand meine Fotoausrüstung diesmal aus der ultraleichten Olympus E-M10 Mark IV, die ich noch gar nicht lange als Zweitkamera besitze, und meinem Olympus 12-200 mm f3.5-6.3 Reisezoom.
Mit der Kamera bin ich leider noch nicht so gut vertraut wie es bei einer solchen Reise angesagt gewesen wäre. Etliche Fotos sind aufgrund von ärgerlichen anfänglichen Bedienungsfehlern einfach nicht gut geworden, was mir mit der Olympus E-M5 wohl wohl so nicht passiert wäre.
Aber Jammern nutzt ja nichts: der entscheidende Moment für ein gutes Foto ist immer nur kurz und schnell vorbei.
Ich habe für mich daraus gelernt, dass es auf Reisen nicht unbedingt auf jedes Gramm ankommt, sondern es viel wichtiger ist, sich mit dem wenigen Equipment, das man dabei hat, tatsächlich auszukennen. 😊

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